Serengeti 3

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Nach einem sehr netten Abend, in denen uns ein anderer Guide viele Informationen zu unserer Tour mitteilte, machten wir uns am naechsten Morgen auf den Weg in den Norden der Serengeti zum Kirurumu Under Canvas Camp in Sonzo.

Kurz nach Abfahrt waren wir beide der Meinung, dass jetzt dann ein Loewe auf einem Stein in der Sonne sitzen koennte. Und tatsaechlich, nach einer langen Rechtskurve sass er oben auf einem wundervollen Stein in der Morgensonne. Nur fuer uns!!! Und ganz alleine entdeckt. Zugegeben, war nicht so schwierig, aber trotzdem. Nach einiger Zeit entdeckten wir auch noch eine Loewin auf dem Stein. Und weil es so schoen war, durften wir den beiden auch noch beim paaren zusehen. Das allerdings war jeweils nur ein kurzes Vergnuegen, dafuer aber oefter!

Nach und nach kamen andere Fahrzeuge und fuhren weiter.

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Auf dem Weg sahen wir noch eine riesige Gnuherde, die an uns vorbei zog.

Lustiger Weise trafen wir kurz vor dem Camp noch eine Vierer – Gruppe aus Muenchen, die wir nach dem Weg fragen wollten. Liebe Gruesse an euch, falls ihr das lest.

Nach Ankunft im Camp, machten wir uns noch einmal selber auf den Weg Richtung Fluss und sahen dort tatsaechlich noch einmal eine riesige Gnuherde.

Am naechsten Morgen starteten wir um 6.30 Uhr und machten auf dem Weg einen kleinen Abstecher, um einen Leoparden zu sehen, der sich aber gut versteckte.

Deshalb verpassten wir auch das Crossing der grossen Gnuherde um eine knappe halbe Stunde, was sehr aergerlich war.

Aber wir wollten nicht aufgeben und so warteten wir mit unserem Fahrer Joseph den ganzen Tag. Aber leider sind die Gnus selbst sehr unentschlossen und wahnsinnig empfindlich und so ging es zum Fluss, wieder zurueck, wieder hin, dann doch wieder weiter weg, so dass wir gegen vier die Segel strichen und uns Richtung Camp aufmachten.

Auf dem Weg zurueck sahen wir einen Seeadler am Fluss sitzen und auf einmal konnte man direkt vor ihm zwei grosse Krokodile im Wasser um ein Gnu kaempfen sehen. Kurz tauchten sie auf und rissen das bereits tote Gnu auseinander. Der Eine verschwand mit seinem Teil unter Wasser, aber dem anderen durften wir beim Herunterschlingen kurz zusehen.

Auf dem Rueckweg kamen wir noch einmal an dem Leopardenfelsen vorbei und da praesentierte sich doch ein Leopard oben auf einem Felsen sitzend in der Abendsonne..

Leider verschwand er bald und so umrundeten wir den Baum und sahen, dass es eine Mutter mit ihrem Jungen war. Die Mutter zeigte sich tiefenentspannt und liess ihr Junges zwischen uns herum spazieren. Das war so neugierig und ging direkt auf den Wagen vor uns zu, setzte sich 1 Meter entfernt auf einen Felsen, so dass es auf Augenhoehe war und schaute neugierig hinein. Danach fuhr das andere Auto weg und wir waren alleine dort. Jetzt tollte das Junge um unser Auto herum und kam immer naeher, waehrend die Mutter an ihrem Riss frass.

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Leider mussten wir auch fahren, da es schon dunkel wurde, aber das war ein sehr beeindruckender Moment.

Unser Camp koennen wir nur in den hoechsten Toenen loben. Sie waren alle sehr nett, das Essen war gut und alles war sauber.

15. September 2015 Barbara Tansania 1 Comment

One Comment

  1. Petra

    November 25, 2015

    Hallo Ihr beiden. Hat ein wenig gedauert ( hatte die webadresse verlegt) aber jetzt…
    Uns hat der Alltag komplett wieder ,inklusive Novembergrau. Da macht es richtig Freude ein wenig Afrika auf eurer Seite zu schnuppern.
    Wow…Ihr habt sogar noch Leoparden gesehen und Krokos beim Fressen. Super, das wäre natürlich das absolute Highlight für Lenzi gewesen. Der war ja total wild auf Krokos.
    Wir hatten nach unserem Treffen nicht mehr ganz so viel Glück was Tierbeobachtung angeht. Constantin musste auch auf sein Spitzmaul Nashorn verzichten.
    Mein Fokus lag danach eh mehr auf einer Warmwasserquelle zum Haarewaschen 😉
    Am Lake Natron war es soweit. Man schleppte mir zwei Eimer heißes Wasser in die Dusche. War mal duschen der anderen Art, die Kopf in den Eimer Methode…
    Seit Afrika sehe ich mein kleines Badezimmer mit ganz anderen Augen!
    Ich habe sehr nette Fotos von unserem kleinen Treffen in der Serengeti. Muss mal schauen wie ich euch die schicken kann.
    Ich denke, ihr seit ja bald mal auf kurzem Zwischenstop in der Heimat. Wahrscheinlich habt ihr da volles Programm. Solltet ihr dennoch die Zeit für einen gemeinsamen Cappu in der Stadt finden würden wir uns freuen.
    Passt auf euch auf und weiterhin eine tolle Zeit
    Liebe Grüße von Petra, Gerd, Lenzi und Constantin

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