Taita Falcon Lodge II

Samstag, den 24.10.2015

Den nächsten Tag verbrachten wir gemütlich mit einlesen, organisieren, orientieren, ratschen und um 5 Uhr ging es zum Rugby Halbfinale schauen, Südafrika gegen Neuseeland mit Südafrikanern!! Leider haben sie knapp verloren…

Sonntag, den 25.10.2015

Um 6.30 Uhr Frühstück und um 7.15 ab ins Auto, denn wir mussten um 8 Uhr in Livingstone sein, da wir eine Rafting –  Tour gebucht hatten. Wir kamen etwas zu spät los und waren kurz vor dem Ziel etwas unsicher, wohin genau, denn es gab keine Schilder. Also fuhren wir zum Gate einer Lodge und fragten dort nach, wo denn die Firma Saf Par sei, wir würden dort zum raften erwartet. Die Leute am Tor waren sehr freundlich und meinten nach nochmaligem Nachfragen, dass sie keine Ahnung hätten, wir sollten doch an der Rezeption nachfragen.. Auf dem Weg dahin fragten wir einen Guide, der uns über den Weg lief danach. Er strahlte über das ganze Gesicht und meinte: „Herzlich Willkommen, hier ist es! “

Das ist uns schon einige Male passiert und erstaunt uns immer wieder!

Wir waren aber trotzdem zu früh da und mit Abstand die ersten.  Bis dann alle eingetrudelt waren und wir uns auf den Weg machen konnten, war es fast schon 9.15 Uhr.

Insgesamt waren wir vier Boote, zwei Halbtags und zwei den ganzen Tag. Los ging es erstmal mit einem 15 minütigen Abstieg zum Zambesi, direkt vor der Brücke. Dann ab in die Boote, ein paar Übungen und los ging es unter den Augen unzähliger Zuschauer, unter anderem einer Schulklasse.

Insgesamt standen uns den ganzen Tag 25 „Rapids“ (Stromschnellen) bevor. Bis zur 10. fuhren wir alle gemeinsam. Bei uns war Wolf der Hahn im Korb mit 5 Mädels: zwei Barbaras aus Bayern, eine Schweizerin und zwei französische Kanadierinnen.

 

Landschaftlich war die Strecke ein wirklicher Augenschmaus, da wir direkt nach den Fällen einstiegen und durch tiefe Schluchten fuhren. Auch mussten wir nicht so viel paddeln wie in Jinja, da die Rapids enger beisammen lagen. Die ersten 9 Stromschnellen vergingen wie im Flug und schon waren es nur noch zwei Boote.

Nach einer eher hektischen Mittagspause mit sehr wenig zu trinken, ging es dann auch schon weiter.

Wir kamen an unserer Lodge vorbei und kurz danach kam Rapid 18, an dem es uns aus dem Boot schleuderte und alle wild durcheinander wirbelte. Wir kamen uns kurzzeitig vor wie in einer Waschmaschine!!

Alle anderen Stromschnellen meisterten wir, oder besser unser Guide Babyface ohne „flip over“, also ohne noch einmal umzukippen. Am Ende kamen lange Paddel – Strecken, in denen auch noch starker Gegenwind herrschte und es schwierig war voran zu kommen. So erreichten wir mit einiger Verspätung unser Ziel und fuhren mit einer Gondel erst ein Stück senkrecht nach oben und dann den Steilhang hinauf. So ein Glück mussten wir nicht laufen und bekamen sogar ein bisschen das Gefühl, sich bei uns in den Bergen zu befinden. Vielleicht etwas warm dafür!!

Zurück ging es knapp 40 Minuten mit dem Bus, den viele in nassen Klamotten zurück legten. In Livingstone gab es dann Essen (ohne uns) und anschließend wurden die Bilder und auch das Video gezeigt. Das kann gerne bei uns angeschaut werden!

Als wir Abends um 7 zurück in der Lodge waren, gab es nur noch ein kurzes Essen und einen kurzen Ratsch, denn wir waren doch müde. Den ganzen Tag in der Sonne, paddeln und zu wenig zu trinken sorgten für Erschöpfung und einen tiefen Schlaf.

 

Montag, den 26. 10. 2015

Eigentlich wollten wir heute losfahren, beschlossen aber, dass wir einen Tag zur Erholung brauchten. Den nutzten wir auch ausgiebig, aber leider war er zu schnell vorbei.

 

Dienstag, den 27.10.2015

Heute sollte es endlich losgehen und wir hatten alles fertig, aber kurz vor dem Frühstück ging es Wolf schlecht, und er bekam Fieber. Damit war die Entscheidung auch sofort klar, noch einen Tag zu bleiben. Nach viel Schlaf ging es ihm Abends etwas besser, jedoch war der Hunger noch nicht zurückgekehrt. Mal sehen, was der nächste Morgen bringt..

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