Kasane

Mittwoch, 28.10.2015

Wolf ging es am nächsten Morgen wieder gut und so machten wir uns mit leichter Verspätung auf den Weg.

In Livingstone waren wir schnell und kauften auch für unsere Verhältnisse zügig ein. Dann auf zur Grenze.

An der Sambischen Seite ging alles recht schnell und dann setzten wir mit einer Minifähre über. Dafür kauften wir vorab ein Ticket und wurden dann auf eine Fähre gewinkt.. Dabei hielten wir unserem Einweiser das Ticket unter die Nase. Als wir drüben ankam, kam der Ticketmaster zu uns und wollte Geld für die Überfahrt. Als wir ihm unser Ticket zeigten meinte er, dass das für die sambische Fähre gelte, dies sei aber die Botswanische. Wir meinten, dass wir extra den Zettel hergezeigt hätten und trotzdem auf diese Fähre gewunken worden wären. Nach einigem Hin und Her ließ er uns weiterfahren.

Also auf zur botswanischen Grenze. Da hatten wir einiges gehört: Man darf kein Fleisch mitnehmen, Kühlschränke werden inspiziert und muss mit allen Schuhen durch eine Lauge laufen.

Deswegen hatten wir auch unsere Fleisch und Gemüse Einkäufe schon auf Botswana verlegt und uns vorab informiert.. Außerdem haben wir eh nur ein Paar Schuhe mit!

An der Grenze selber ging alles schnell und wir mussten auch nocht über unsere Schuhanzahl diskutieren und auch die Bestätigung, dass wir vor Ort einkaufen würden reichte aus.

Also auf, denn es war schon spät. Noch schnell einkaufen und dann ab auf den Campingplatz. In der Chobe Safari Lodge bekamen wir noch den letzten Campingplatz und fragten dann nach einer Bootsfahrt auf dem Chobe, nur mit uns beiden. Das hatten wir gehört, dass das möglich wäre. Leider boten sie uns nur eine Fahrt in einem großen Boot an. Und die Zeit wurde auch knapp, denn so eine Fahrt dauert drei Stunden und es war schon halb drei.

Also auf in die Stadt und dort Anbieter ausfindig machen.. Raus aus der Lodge und ab auf die Hauptstraße. Bereits nach knapp 100 Metern erwartet uns kurz vor der Hauptstraße eine Polizeikontrolle, dachten wir. Leider stellte sich heraus, dass die Hauptstraße für knapp 20 – 30 Minuten gesperrt war, weil der Präsident dort entlang fuhr. Also keine Chance, in die Stadt zu kommen.

Zurück in der Lodge fragten wir eine andere Rezeptionistin, ob sie nicht einen Tipp für uns hätte. Hatte sie und so wurden wir um kurz nach halb vier für eine dreistündige Fahrt von einem kleinen Boot nur für uns zwei abgeholt. Und das Beste war, dass es nur knapp 5$ teuerer war, als mit dem großen Boot.

Wir schipperten also gemütlich den Fluss entlang, sahen Elefanten von ganz nah beim Trinken, Giraffen von weiter weg, viele Vögel, Krokodile und Antilopen.

Auf der Rückfahrt sahen wir insgesamt noch drei kleine Krokodile von nah.

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang ging es zurück.

Noch schnell fertig einkaufen, Abendessen und auf zum Campingplatz. Dort angekommen, hatten wir wieder Glück und mussten uns nicht in den wirklich winzigen letzten Platz quetschen, sondern durften auf einem großen Platz campen, der reserviert war für die großen Overland Trucks. Aber heute war keiner da und somit der Platz frei.

2. November 2015 Barbara Botswana No Comments

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