Savuti II

Früh am nächsten Morgen ging auf die Pirsch durch dichten Sand. Nach einiger Zeit wurden die Wege, besonders die Nebenwege  besser, aber alles war sehr heiß und trocken und wirkte recht erschöpft. Man sah auch kaum Tiere und die die man sah, drängten sich bereits früh im Schatten zusammen.

Trotzdemfuhren wir eifrig herum und trafen weit unten den Tierfilmer Alex. Der erzählte uns einiges, wo welche Tiere sind und wie seine Arbeit ist. Zum Beispiel ist er gerade auf der Suche nach den Wildhunden. Die hätten die letzten drei Wochen immer die gleiche Route genommen, aber heute Morgen wären sie verschwunden.

Ebenso erzählte er, dass die Löwen zwei Abende vorher einen Elefanten gerissen hätten. Savuti ist der einzige Ort, an dem Löwen auch Elefanten jagen. Leider war dies für normalsterbliche Touristen nicht möglich, zu erreichen, denn die Tierfilmer dürfen auch Off – Road fahren.. Trotzdem erhielten wir einige Tipps und machten uns auf den Rückweg zum Camp. Es war schon halb elf und wir wollten die Mittagshitze in den Hängematten im Schatten verbringen.

Davor machten wir aber noch einen Abstecher zu einer Baobab Gruppe, die gerade zu Blühen begonnen hatte. Wunderschön.

Mittags lagen wir mit Kikois in unseren Hängematten und genossen die Zeit.

Um drei Uhr machten wir uns wieder auf den Weg und versuchten, die Tipps von Alex zu finden, aber leider war uns das Glück nicht hold.

Nach einem kurzen Abstecher zum zweiten mickrigen Wasserloch fuhren wir zum Camp zurück, sahen wieder Elefanten unseren Platz umrunden und genossen das Feuer, diesmal allerdings mit Nachbarn. Die waren jedoch relativ weit entfernt.

2. November 2015 Barbara Botswana No Comments

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