Moremi -Third Bridge

Früh am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum 2. Wasserloch, das auf unserem Weg lag.

Dort trafen wir einige Elefanten und ein anderes Auto. Wir tauschten einige Erfahrungsbericht und sie erzählten uns, dass sie sehr schockiert seien über den Zustand hier. Sie wären genau vor einem Jahr hier gewesen und da wäre alles grün gewesen. Und jetzt so heiß und trocken. Nicht umsonst reden die Menschen hier gerade vom Oktober von Suicide Month…

Anschließend fuhren wir weiter auf der Sommerroute, der Marsh Road. Die ist nicht so sandig wie die Alternativroute und man kann nicht so leicht stecken bleiben. Dadurch hatte die Straße ihren Schrecken für uns verloren, denn dies sollte das schlimmste Stück sein. Am besten nur im Konvoi zu durchfahren.

Aber auf der Sommerroute kamen wir gut voran und fuhren an einer langen Savanne vorbei, der Mababe Depression, eindrucksvoll bewiesen.

Auf dem ganzen Weg trafen wir nur ein weiteres Auto, das uns entgegen kam.

Am Gate trugen wir uns aus und fuhren Richtung Moremi. Nach einem kurzen sehr sandigen Stück kamen wir auf eine recht gut befahrbare Straße und erreichten gegen halb zwölf das Eingangstor. Nicht ohne vorher noch einige wunderliche Straßenführungen bewundern zu können.

Dort machten wir ein spätes Frühstück und fuhren dann langsam Richtung unseem Campingplatz. Auf dem Weg dahin wollten wir noch den näher gelegenen Csmpingplatz Xakanaxa besichtigen. Nach diversen Abstechern, die nicht immer von Erfolg gekrönt waren (manche Wege existierten nicht mehr vollständig und wir mussten umdrehen!) erreichten wir Xakanaxa. Dort spannten wir wieder mal unsere Hängematten auf und entflohen der Hitze. Ein Elefant ließ sich durch uns nicht stören und lief ganz nah vorbei und wir konnten einem Eichhörnchen beim Futter suchen zusehen.

Ausgeruht und mit reichlich Zeit wollten wir die restlichen 15 km ab vier Uhr zurücklegen. Wir folgten dem GPS auf verschlungenen Pfaden, erfreuten uns an der wunderschönen Landschaften und überquerten ein kleines Bächlein, das unerwartet tiefer war als gedacht.

2 km vor unserem Campingplatz standen wir auf einmal vor einem größeren Wasserlauf. Wir sahen Spuren auf der anderen Seite, aber keine frischen auf unserer. Nachdem wir unsicher waren, drehten wir um. Allerdings ging auch der zweite Umgehungsweg nicht, da er offensichtlich nicht mehr in Gebrauch war. Also zurück und da trafen wir ein anderes Fahrzeug mit Guide. Der bestätigte, dass wir sicher stecken geblieben wären und wies uns den Weg. Allerdings sehr ungenau, aber alle Wege führen letztendlich zu wichtigen Punkten. Wir überquerten auf unserem Weg eine landestypische Brücke, die aus quer gelegten Baumstämmen besteht. Interessant, darüber zu fahren. Das letzte Stück des Weges war wieder sehr sandig, aber endlich standen wir um 2 vor 6 vor der Third Bridge. Wir überquerten wieder die landestypische Holzbrücke und gleich danach ein Wasserloch. Das ruckelte arg und als wir um die Kurve bogen stand auch noch ein Elefant direkt vor uns.

Er ging glücklicherweise etwas zu Seite und wir fuhren zur Rezeption. Dort wurde festgestellt, dass unsere Reservierung nicht angekommen war und sie vollständig ausgebucht waren. Allerdings war ein Platz frei und die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt nach uns noch jemand kommt, gering. Also bekamen wir Platz eins, wunderschön, denn dort ging etwas Wind.

Während unsere Nachbarn sich schon Bettfertig machten kochten wir uns auf der Muurikka das wohlverdiente Abendessen und genossen noch kurz den Sternenhimmel und das Lagerfeuer.

2. November 2015 Barbara Botswana 1 Comment

One Comment

  1. wolfhart Fröhlich

    November 2, 2015

    Hallo, Ihr 2 Lieben, hurra wir konnten wieder 7 Berichte lesen. Wie immer mit zahlreichen,wechselnden Erlebnisse.Wolfi mit Fieber erkrankt. Gott sei Dank nach 2 Tagen wieder fit. Wahrscheinlich kam das Fieber durch Euer Kentern beim Rafting. Oder Wolfi hat sich beim Paddeln mit Dir Barbara und den anderen 4 Girls körperlich übernommen oder in der Waschmaschine erkältet. Du schreibst, dass man ein Video von der Rafting-Tour anschauen kann. Unter der Rubrik “ Video “ kamen wir aber nicht drauf. Was Ihr habt nur ein paar Schuhe dabei ? Das ist ja toll, wenn Elefanten durch Euer Camp durchqueren. Nachts sollte man vermeiden auf die Toilette gehen zu müssen, denn man sollte wegen der Hyänen nur mit dem Auto fahren. Ganz toll. Leider sehen wir zu Deinen Berichten keine Bilder. Diese würden Barbaras Berichte noch ein Stück interessanter machen.
    Ihr seid jetzt ja schon über 3 Monate unterwegs. Wieviel Kilometer habt Ihr eigentlich schon zurückgelegt. Wahrscheinlich die große Hitze ist daran Schuld, dass Barbara bei 3 Berichten leider den Tag und das Datum nicht angegeben hat. Aber wir konnten dies nachvollziehen.
    Liebe, herzliche Grüße aus dem herbstlich schönen und verhältniss warmen Berchtesgaden zu Euch in das heisse Afrika.
    Gebt weiter auf Euch acht.
    Mutti/Sieglinde, Dad /Wolfhart

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